Torsten Woywod: Mathilde und Marie

Torsten Woywod hat mit „Mathilde und Marie” seinen ersten eigenen Roman vorgelegt. Im November 2025 habe ich ein Leseexemplar erhalten. Jetzt habe ich die Lektüre abgeschlossen.

Torsten Woywod, Mathilde und Marie
Torsten Woywod, Mathilde und Marie

Worum es im Buch geht, warum die Lektüre so lange gedauert und ob mir die Geschichte gefallen hat, erfährst du jetzt in diesem Beitrag.

Die Geschichte von Mathilde und Marie

Marie flieht nach dem Tod ihrer Tante Hals über Kopf aus Paris. Sie fühlt sich von ihrem Leben überfordert. Im Zug lernt sie die Isländerin Jónína kennen, die sie spontan zu sich ins Bücherdorf Redu einlädt. Hier trifft Marie auf eine ganz besondere Dorfgemeinschaft, auf viel Natur und einen ihr völlig fremden Lebensrhythmus.

Nach und nach lernt Marie mehr über sich selbst, über die Natur, über den Rhythmus des Lebens sowie über Freundschaft und Liebe. – Mehr will ich über die Geschichte hier gar nicht erzählen. Alles Weitere gilt es selbst zu lesen.

Zitat aus Torsten Woywod, Mathilde und Marie
Zitat aus Torsten Woywod, Mathilde und Marie

Über den Autor

Torsten Woywod ist Jahrgang 1981 und arbeitete als Buchhändler sowie im Online-Marketing. Im Jahr 2021 übernahm er die Marketingleitung des DuMont Buchverlags. Sein Engagement für die Buchwelt wurde 2015 mit dem Young Excellence Award ausgezeichnet.

Zuletzt gründete er mit seiner Freundin den Verlag WOYWOD & MEURER, dessen Debütveröffentlichung ›Leonard und Paul‹ ein SPIEGEL-Bestseller und für das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert war. Mit ›Mathilde und Marie‹ legt er nun seinen ersten eigenen Roman vor.

Meine Meinung

Anfangs habe ich mich mit dem Buch etwas schwergetan. Vor allem störte mich, dass die wörtliche Rede der Protagonisten für mein Empfinden zu „schriftsprachlich” ausfiel. Mir persönlich wäre eine umgangssprachlichere Ausdrucksweise sympathischer gewesen. Sie wäre ein schöner Kontrast zur elaboriert-literarischen Ausdrucksweise der Erzählung gewesen. Wohl auch darum musste ich das Buch immer wieder aus der Hand legen.

Aber nachdem ich mich damit arrangiert hatte und mich auf die Geschichte einlassen konnte, war die Lektüre durchaus anregend. Vermutlich hat auch meine Erwartungshaltung an ein Buch rund um Buchhandel, Buchhändler, Buchhändlerinnen und Antiquariate im Bücherdorf Redu mir das Einfinden in die Geschichte erschwert. Ich hatte zu Beginn immer den Buchspazierer im Hinterkopf.

Und nein: An dieses Buch kommt „Mathilde und Marie” für mich nicht heran. Aber auch die Geschichte um das Bücherdorf, Mathilde und Marie ist emotional und hat etliche schöne Details und Einfälle, die die Lektüre zu einem Genuss machen können. Insofern mein Fazit: Lesenswert!

Bibliographische Angaben

Torsten Woywod, Mathilde und Marie, dtv, Hardcover, 335 Seiten, ISBN 978-3-423-28512-4, Preis: 22 Euro [D]

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